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Können Smart Locks gehackt werden?

Im Zuge der Digitalisierung von Haus und Garten gewinnen smarte Sicherheitssysteme zunehmend an Bedeutung. Smart Locks haben das Potenzial das Zuhause effizienter und sicherer zu machen. Smart Locks an der Haustüre sollen dieselben Funktionen erfüllen, wie herkömmliche Schlösser: Die Liebsten vor potenziellen Eindringlingen schützen und Heim, Privatsphäre und Wertgegenstände zu sichern. 

Smart Locks sollen eine zusätzliche Barriere der Sicherheit schaffen, eigentlich. Funktionen, wie Protokollierung, Türöffnung über das Internet oder Smartphone, Alarm bei Manipulationsversuchen und Spracheingabe verheißen vermeintlich mehr Kontrolle über heimische Türen. Verliert man sein Smartphone gibt es Wiederherstellungsfunktionen, die Aussperren quasi unmöglich und einen Schlüsseldienst unnötig machen. Ganze 13 Prozent der Deutschen planen außerdem im nächsten Jahr eine smarte Schließanlage anzuschaffen. Allein in Europa beträgt der erwartete Anstieg von Smart Home Geräten zwischen 2020 und 2025 120%. 

geplante smart home anschaffungen der deutschen

 

Aber: Kein Schloss ist ganz vor Manipulation sicher und das gilt auch für Smart Locks. 

Fest steht, Smart Locks können, wie jede andere Software gehackt werden. Je nach Modell, Preisklasse und technischen Features ist das mehr oder weniger einfach. 

Welche Arten von Smart Locks gibt es? 

Keypad Smart Locks sind digitale Schließsysteme, die einen Code oder eine Pin zur manuellen Eingabe verwenden. 

Keyfob oder Transponder Smart Locks verwenden ein kleines Gerät (meist einen Chip) um Zugang zu einer Tür zu vermitteln. Solche Schlüssel verwenden RFID, radiofrequenz Identifikation, um zwischen Sender (Nutzer) und Empfänger (Smart Lock) zu vermitteln und den zur Öffnung Berechtigten zu identifizieren. Der Transponder enthält einen einzigartigen Code auf einem kleinen Schaltkreis oder Mikrochip. Den kann das Lesegerät in der Smart Lock lesen und die Berechtigung des Transponder-Inhabers verifizieren. 

Biometrische Smart Locks und Smart Locks mit Fingerabdrucksensoren können einzigartige Charakteristika von Personen erkennen, die sich Zugang zu einer Tür verschaffen wollen. Dadurch kann zwischen Berechtigten und Unberechtigten Personen unterschieden werden. Das können zum Beispiel die Retina oder die Iris des Auges, die Stimme, die Gesichtsform oder die DNA einer Person sein. Die häufigste Form der biometrischen Smartlock ist das Schloss mit Fingerabdrucksensor. Es enthält einen Scanner, der das Bild des Fingerabdrucks in numerische Daten umwandeln kann. Diese werden dann mit bereits abgespeicherten Daten verglichen. Wenn es keine Übereinstimmung gibt, bleibt die Türe verschlossen. 

Wie Hacker eine Smart Lock angreifen können

Allerdings ist es mit recht einfachen Tools und primitiven Mitteln nicht fachgerecht produzierte oder installierte Smart locks zu hacken. Beispiele von Methoden, wie man eine Smart Lock hacken kann sind:

-Bluetooth Sniffer

-Bluetooth USB Softwareschlüssel

-Replay Attacken: Hierbei unterbricht der Hacker die valide Datenübertragung. Sie  wird verzögert und neu versendet – so können Hacker sich zugriff auf Passwörter verschaffen, sogar wenn diese verschlüsselt sind

–  APK Dateien zerlegen: Hierbei wird der Code von Android Anwendungen in Java Code umgewandelt der einfacher zu lesen ist. So können Hacker nach Hinweisen zur Manipulation der Software suchen. Das kann ein Problem werden, wenn man eine Smart lock mit einer Anwendung benutzt, wo das Passwort lesbar im Code zu finden ist. 

– Fuzzing: Eine Methode bei der der Hacker zufällige Daten Kombinationen an das System sendet. Es kann passieren, dass die Smart Lock in einen Fehlerzustand verfällt und sich dann öffnet

– Device Spoofing: Eine Methode um sich Zugang zum Heimnetzwerk zu verschaffen. Der Hacker gibt sich hierbei als ein Gerät aus, das Zugriff auf das geteilte Netzwerk hat und verschafft sich so über diesen Umweg Zugang zur smartlock – so kann er Cloud Server überlisten ihm Passwörter zuzusenden

Die 3 Faktoren die vor Hackerangriffen auf die Smart Lock schützen

Es ist beim Kauf schwierig bis unmöglich festzustellen, ob der Hersteller eine derartige Sicherheitslücke in der Software oder der Hardware der smartlock übersehen hat. Allerdings gibt es ein paar einfache Prinzipien nach denen man sich richten kann, um die eigene Smart Lock besser abzusichern. Zum einen haben Geräte, die nicht gehackt werden können ein erhöhtes Level von Verschlüsselung gemeinsam. Dies nennt sich AES-Verschlüsselung

Zudem gewähren lange, schwierige Passwörter ab 15 Zeichen einen verbesserten Schutz.

Die zwei Faktor Authentifizierung ist ein weiteres Merkmal Hack-sicherer Smart Lock Systeme. 

Beachtet man diese drei Faktoren kann man sich also beim Kauf und im Wege der Installation zuhause selbst schützen.

Auch gut zu wissen: Gerade digitale Schlösser, die eine Kombination aus zwei oder mehr verschiedenen Methoden zur Authentifizierung nutzen, sind tendenziell sicherer. 

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